Neues aus dem kalten Norden zum abgefahrenen Underground-Film “Iron Sky” von Energia Productions.
Das sagt dir nichts? Schau mal hier!
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Für Interessierte an der Entwicklung der Webwelt, speziell im Bereich social software und Gamedesign, ein “must see”-Beitrag. Jesse Schell spricht in seinem Vortrag über die Gründe für den derzeitigen Boom von Facebook-Games, der Wii und anderen Entwicklungen und spannt dann – zugegeben überzogen – einen Bogen in eine mögliche Zukunft, seine Vision der Verknüpfung von Spielen und Realität.
Jace Hall, Produzent für Web-TV (Jace Hall Show) und Videospiele (z.B. Matrix-Online) in Amerika, amüsiert uns im März mit einem Rap-Song betreffend seine Passion für World of Warcraft.
Leider inhaltlich nicht innovativ, sondern aufgebaut aus den üblichen Szene-Klischees, dennoch für einen Lacher gut.
Zum ersten Mal auf dem Blog erwähnt im Dezember (Projekt 13 Briefe), angekündigt für Januar und leider vertagt aufgrund von Zeitmangel der Erdensterne, ist es nun endlich da:
ein Interview mit den Köpfen hinter den 13 Briefen, mit den Musikern von Erdenstern aus Hamburg.
Natürlich ist 13briefe.de nur ein Seitenprojekt, das Hauptaugenmerk der Hamburger liegt auf der Kreation von Musikalben zur Untermalung von Rollenspielrunden.
“Musik für das Abenteuer im Kopf – Erdenstern ist ein Projekt, das sich mit der professionellen Komposition und Produktion von Soundtracks für Rollenspiele beschäftigt.”, lautet die Kurzumschreibung von Erdenstern auf ihrer Website.
Nur ein kurzer Einwurf für Interessierte im Bereich neue Medien:
Paul Carr – Bringing nothing to the party
ist jetzt kostenlos downloadbar als PDF. Ausserdem wird jede Woche ein neues Kapitel auf der verlinkten Website veröffentlicht, mit der zusätzlichen Funktion Kommentare dazu abzugeben.
Das Buch trägt den aussagekräftigen Untertitel “True confessions of a new media whore” und dokumentiert die nicht wirklich erfolgreichen Versuche Pauls, durch Projekte im Internet reich zu werden. Berühmt hat es ihn in jedem Fall gemacht, und ganz mittellos dürfte er auch nicht sein. Der ganz große Wurf – etwa die Gründung eines Unternehmens wie Ebay, Amazon oder Yahoo! – blieb ihm allerdings verwehrt.
Ich habe am ersten Tag bis Seite 38 gelesen, obwohl ich wahrlich genug anderes zu tun hätte und seitenweise Lesen am Monitor nicht wirklich angenehm ist. Ein wenig “Geschichte des Internetbooms”, Soapelemente, ein erfrischend amüsanter Schreibstil und tiefe Einblicke in die Welt von Unternehmern, die gleichzeitig auch Internet- und Medienfetischisten sind.
Bist du ein Netzjunkie? Dann ist das Buch absolut deine Zeit wert!
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