Carpe Pagina

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Fallen Earth

Was sich vielversprechend präsentierte...

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… entpuppte sich in der Open Beta leider als Enttäuschung.

Außer man besitzt ein Faible für Archaik. Die Grafik ist mäßig, sie hätte sicher vor 5 Jahren begeistert, heute wird die Entschuldigung vorgeschoben, man habe sich auf die Story und das Gameplay konzentriert. Die Gespräche mit den NSCs sind auch tatsächlich passend zum Endzeit-Setting, teilweise amüsant, teilweise schöne Einblicke in den Hintergrund der Welt vermittelnd. Mich tröstet dieser Umstand leider nicht zur Genüge um eine längere Spielzeit einzuplanen. Denn es bleibt noch immer die hakelige Steuerung, umständliche Wechsel zwischen Kampf- und normalem Spielmodus, vom Wechsel der Waffen nicht zu reden. Das Handwerken gestaltet sich unübersichtlich: eine spielerbetriebene Ökonomie bietet in Fallen Earth zwar eine großartige Vielfalt an herstellbaren nützlichen Objekten, aber die Übersicht fehlt vollkommen. Als Beispiel nehme ich die unzähligen Bücher, die man nutzt um neue Baupläne zu lernen. Weder beim Händler noch im Auktionshaus wird angezeigt, was man bereits beherrscht, so daß man sich entweder nach 2-3 Wochen Spielzeit die 50-80 bereits erlernten Bauteile gemerkt hat oder für jedes Buch in seiner Handwerksübersicht nachschauen muss, ob man es nicht bereits gekauft und gelesen hat.

Das Setting hat mich begeistert. Weg von Phantasy und Elfengezummsel und eintauchen in eine Welt a la Mad Max. Die Umsetzung ist ist leider abschreckend, da hilft auch nicht die Erwartung weiterer ingame Videos ähnlich jenem, welches das Tutorial abschließt:

Bleibt uns zu warten auf Earthrise (vorraussichtlich Ende des Jahres) oder Black Prophecy….

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Star Wars: The old Republic

- eine Video-Vorschau die das Herz höher schlagen läßt

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Wer nicht nur Phantasy-MMOs mag und “Star Wars – The old Republic” noch nicht auf seiner Liste der heiß ersehnten Spiele hat, wird garantiert von diesem Video überzeugt. Intensive Rollenspielerlebnisse wie bei Mass Effect. Trotz frühem Entwicklungsstadium schon überzeugende Grafiken. Ein Filmszenen imitierendes Kampfsystem. Bioware wird uns alle glücklich machen!

Video auf IGN.com

Gefunden auf Massively.

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Fallout LARP – Version Rußland

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Bilder von einem Fallout LARP in Rußland – wirklich sehenswert, zumindest die Brotherhood of Steel

Endzeit und SciFi Szenarios erkämpfen sich nach und nach ihren Platz im Rollenspielgenre:  es ist ja nicht so, als habe es sie nicht schon immer gegeben – aber mittlerweile drückt sich mir öfter das Gefühl auf, viele Spieler sehnten sich nach einer Pause von Orks & Elfen. Titel wie Fallen Earth oder Earthrise werden von MMO Fans sehnsüchtig erwartet… und ständig höre ich Neuigkeiten über Endzeit LARPs… oder bin ich das nur selbst, mich in Erwartung drehend im aufgewirbelten Endzeit-Staub, immer blinder werdend für alles Übrige?

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Ein Tag im Leben eines Schattens

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Eine Kurzgeschichte über den Charakter, den ich im MMO “Age of Conan” gespielt habe; lektoriert von Boolk (vielen Dank nochmal!):

„Ich weiß das ihr da seid, Mörderin.“, murmelte eine tiefe, irgendwie zerkratzt wirkende Stimme aus dem mit Fellen gepolsterten Sitz vor dem leise knisternd flackernden Kamin. Naitachal duckte sich enger an die Wand, versank noch tiefer in die Schatten der Ecke, in der sie sich versteckt hielt. „Bei Set, wie kann das sein?“, fluchte sie leise. Sie hatte beim Eindringen kein Geräusch verursacht und der Raum wirkte düster – wurde fast von seiner eigenen Dunkelheit verschlungen – das Leuchten des Kaminfeuers erhellte den Raum kaum, da es tief in dem aus Lehmziegeln gebauten Kamin brannte, also konnte man sie auch keinesfalls gesehen haben!

„Mein Herz sehnt sich so sehr und so lange danach, euch gegenüber zu treten, schon seit vielen Monden habe ich die Kraft entdeckt, euch zu spüren.“

Der Mann blickte kurz vom Feuer auf und in die Ecke zu seiner Rechten, er hatte eine Bewegung ausgemacht, wähnte seine Besucherin dort in den tiefen Schatten versteckt. Seine Stimme klang nicht wirklich verkratzt, eher müde, ausgemergelt. Allerdings täuschte er sich, Naitachal war mitnichten zu seiner Rechten, sondern drückte sich angriffsbereit und ganz langsam atmend in eine Ecke hinter ihm.

„Wenn ich in einem erkalteten Feuer am Wegesrand wühle, weiß ich ob ihr es wart, die es vor Tagen gelöscht hat. Wenn ich eine Stadt betrete, rauscht das Blut heiß durch meine Adern, flüstert mir zu, dass ich ihre Straßen mit euch teile. Doch da mir nur sehr wenig außer eurer stygischen Herkunft über euch bekannt ist, kann ich euch nicht ausmachen im Gedränge auf den Straßen und Gassen – ich kann euch nicht sehen, aber ich spüre, ihr seid da!“

die ganze Geschichte lesen

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